Sex-Positivity beschäftigt auch die Politik. Während in Deutschland zuletzt um die Finanzierung von Pornos mit öffentlichen Mitteln debattiert wurde, dreht in den USA ein Politiker bereits Pornos, um Sexarbeit aus der Tabuzone heraus zu holen.
Politiker Mike Itkis dreht Porno mit Nicole Sage
Etwas über 13 Minuten lang dauert der Porno des New Yorker Politikers Mike Itkis (53). Mehrere Szenen, die im Amateur-Stil mit Stativ gefilmt wurden, zeigen ihn beim Sex mit Pornostar Nicole Sage.
Die erfahrene Pornodarstellerin gibt am Afang des politischen Schmuddelstreifens eine kleine Erklärung ab: Der Sex verlaufe einvernehmlich, beide seien getestet und sie sei nicht betrunken oder minderjährig. Sogar ein Safe-Word wird bekanntgegeben. Ein ungewöhnlicher Start.

Das Video mit dem Titel „Bucket List Bonanza“ ist eben keine Jugendsünde und kein Leak, sondern ein bewusst produzierter Pornofilm, der von Anfang an veröffentlicht werden sollte. Mike Itkis möchte mit „Bucket List Bonanza“ seine Kampagne zur Legalisierung von Sexarbeit unterstützen. Und das inmitten der Vorbereitung zur Wahl der Kongressabgeordneten.
Der Politiker kandidiert in Manhattan für die Demokraten. Da er keine Familie hat und Single ist, geht er mit der Veröffentlichung des Sextapes lediglich politische Risiken ein, keine familiären. Er selbst hofft jedoch, dass er mit dem Porno ein Zeichen setzen kann.
Porno-Produktion war für Mike Itkis eine wichtige Lernerfahrung
„Wenn ich nur darüber reden würde, würde ich meine Hingabe zu dem Thema nicht verdeutlichen“, sagte Mike Itkis der Zeitung City & State. „Und der Fakt, dass ich es getan habe, war eine wichtige Lernerfahrung.“
Obwohl Mike Itkis den Sex mit Nicole Sage sichtlich genießt, stellt die Porno-Kampagne ihn persönlich vor eine kleine Herausforderung. City & State verrät er: „Ich bin eine Art Nerd, der nicht gerne im Zentrum der Aufmerksamkeit steht, wenn ich es vermeiden kann.“ Ungewöhnlich, sowohl für einen Pornodarsteller als auch für einen Politiker.
Über eine halbe Millionen Views für Politiker-Porno
Vielleicht entscheidet ja auch die Wahl, welcher der beiden Tätigkeiten er in Zukunft weiter nachgeht. Vor seinem veröffentlichten Sextape sah es für den Demokraten laut New York Post nicht sehr rosig aus. Sein republikanischer Kontrahent hatte der Zeitung zufolge einen Vorsprung auf den Porno-Politiker.

Dass Sextapes eine Wahl zu Gunsten des Darstellers drehen können, wäre eine brisante Neuigkeit in einem Land, in dem schon ein Blowjob für den Präsidenten zum Verhängnis wurde. Auf Pornhub hat das progressive Video derzeit wesentlich mehr Daumen runter erhalten, als Daumen rauf. Mit bisher über 750.000 Aufrufen bei Pornhub dürfte Mike Itkis aber zumindest an Bekanntheit dazu gewonnen haben.